„Fluchtpunkte aus Buchstaben“ von Christina Bacher (Köln)

Die Paradiese meiner Kindheitstage waren Wörter, die sich auf Marmeladengläsern, in Büchern, unter Stühlen, auf Plakatwänden, in Tagebüchern oder auch auf Verkehrsschildern befanden. Erst lernte ich ganze Wörter auswendig, dann wurden es zu viele und ich musste anders vorgehen. Ich bemühte mich um die Buchstaben, die – unterschiedlich zusammen gesetzt – unendliche viele Möglichkeiten boten: So würden mir, das wusste ich jetzt, auch später Paradiese erschlossen werden. Wunderschöne Fluchtpunkte in einer sonst so stummen Welt.