„zwischen den fingern“ von blume (Augsburg)

dass paradies kein konkreter ort ist sondern ein innerer zustand

scheint mir durchaus maszgeblich zu sein fuer eine profundere

ueberlegung um dem ganzen zumindest ein klitzekleines bisschen

naeherruecken zu koennen daher definieren wir paradies mal als

absoluten superlativ also das hoechste der gefuehle womit nicht

unbedingt liebe ein synergie-effekt zahlloser emotionen gemeint

sein muss vielmehr vielleicht jene recht ominoese glueckseligkeit

naemlich wenn einfach alles unvorstellbar schoen wirkt & egal was

auch passieren mag sich nichts daran aendert dann darf man wohl

durchaus von glueckseligkeit sprechen ja aber wie soll sie erreicht

werden beziehungsweise was exakt hat zu geschehen damit sie dich

packt respektive erreicht ein numinoser impuls der jedwede sorge

schlagartig nihiliert & dich spueren laesst hey du bist wirklich eins

mit dem dasein per se sprich tendenziell die sogenannte erleuchtung

nirwana paradies gleich synonymen ein & desselben nichtsdestotrotz

bin ich fest ueberzeugt davon menschen tragen selten dauerlaecheln

sondern es gibt gewisse momente die fast jeder von uns gelegentlich

erlebt ereignisse die tiefen widerhall in uns finden uns unsrem alltag

entruecken bis du spaestens auf dem sterbebett zu eruieren anfaengst

& bilanz ziehst ob es sekunden minuten stunden tage wochen monate

oder gar jahre waren in denen du zu wissen glaubtest was paradies sei


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